Leuchtturm Port EllenLetztes Jahr hatte ich ein wenig mit der Yuneec Breeze am Leuchtturm von Port Ellen, auf der Halbinsel Carraig Fhada, geflogen und gefilmt. Also wurde heute das Geschehen einmal mit DJI Spark nachgestellt. Sicherlich liegt es zwar auch an meiner besseren Flugerfahrung gegenüber letztem Jahr, aber wohl mehrheitlich an den besseren Flug- und Videoeigenschaften des Spark, dass ich mit den Ergebnissen und Flügen sehr zufrieden bin. Auch das Fliegen über dem Meer und bei starken Wind erzeugt nicht mehr dieses Kribbeln wie mit der Breeze. Man fühlt sich einfach sicherer.

Danach stand ein Besuch des keltischen Kildaton Cross und der gleichnamigen Ruine einer kleinen Kapelle auf dem Programm. Der Weg dorthin führt an den drei bekannten Destillerien Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg vorbei. Ardbeg hatte ich vor einigen Tagen ja schon mit der Spark auf Videos verewigt. Man fährt nach der Destille noch einige Meilen und findet dann fernab jeglicher Siedlung plötzlich die Ruine mit dem kleinen Friedhof. Dort angekommen bereitete ich die Drohne für einen Überflug vor, als ein Pickup angefahren kam und ein Mann einige aus der Entfernung nicht identifizierbare Sachen auf einem Picknicktisch abstellte. Als ich mit meinen Vorbereitungen fertig war, war der Mann schon wieder verschwunden, aber der Tisch vollgepackt. Alleine wie wir dort waren, trieb uns die Neugier doch an, mal zu schauen was dort abgestellt wurde. Es wurde eine sehr angenehme Überraschung. Mehrere Boxen und Kaffeekannen standen auf dem Tisch und dazu auch Tassen und Löffel. In den Boxen waren mehrere Sorten Kuchen, Teebeutel und heißes Wasser für Tee  und Kaffee sowie Zucker, Milch und alles, was das Herz begehrte um eine schöne schottische Teatime zu machen. Auf einer Schiefertafel waren dann Preise für Kuchen etc. angegeben und man möge sich doch gerne alles nehmen, was man verzehren wolle. Das Geld solle dann bitte in eine Geldkassette gelegt werden, die ebenfalls dort auf dem Tisch stand. Das haben wir auch gern gemacht und unseren Obulus natürlich auch entrichtet. Bei Bedarf war sogar Wechselgeld vorhanden. Viel Vertrauen in die Besucher, aber eine tolle Sache für die Gäste. Tee und Kaffee aus Porzellantassen, dazu selbstgemachter Kuchen quasi in der Wildnis ist schon ein außergewöhnlicher Moment. 😊

Trotz dieser ablenkenden Annehmlichkeit habe ich natürlich die Luftaufnahmen und weitere Fotos von der Ruine und dem Kildaton Cross gemacht, obwohl während der Aufnahmen der Wunsch nach einem weiteren Stückchen Kuchen aufkam und befriedigt wurde.

Später auf der Rückfahrt über die Single-Track-Road standen auch noch zwei Pfaue auf der Straße und ließen sich ohne Gage gern fotografieren, was natürlich aus ausgiebig gemacht wurde