eos5d

Vor einer Woche konnte ich die bei Calumet bestellte EOS 5D MKIII endlich in Düsseldorf abholen. zwei Monate nachdem ich sie dort bestellt habe. Was nicht an Calumet lag sondern sicherlich an Canon. Calumet gebührt sogar ein Lob für die Abwicklung des Ganzen. Ein sehr positives Beispiel dafür, warum man im Fachhandel kaufen sollte.

Doch zurück zur Kamera. Wenn man sie aus dem Karton holt fällt als erstes schon das Gewicht des Gehäuses und die gute Haptik auf. das Ding fühlt sich gut an und macht einen sehr soliden Eindruck. Obwohl ich seit Jahren die zweistelligen Eos-Modelle benutzte und auch mit deren Qualität sehr zufrieden war, ist hier allein optisch und gefühlsmäßig noch ein Qualitätssprung zu bemerken.

Wer einmal mit DSLR fotografiert hat, kann natürlich auch sofort ohne Probleme mit der EOS 5D MKIII loslegen, aber die ganze Funktionsvielfalt wird sich einem erst nach aufmerksamen Lesen der fast 400 seitigen Bedienungsanleitung und reichlich Ausprobieren und Üben erschliessen.

Dies hier soll ja kein ausführlicher Testbericht werden, dafür gibt es geeignetere Stellen und Publikationen, sondern soll einfach wiedergeben was mir in dieser ersten Woche so aufgefallen ist. Da ist zum einen die ungewohnte Anzahl (61) an Schärfesensoren. Die Bedienung und Auswahl der geeigneten Sensoren, erfordert sicher auch noch viel Testerei und Erfahrung.  Aber selbst nach so kurzer Zeit bin ich beeindruckt von den Möglichkeiten und den Ergebnissen.

Ein weiteres Aha-Erlebnis bescherte mir der große ISO-Bereich. Die Unterschiede zu meiner EOS 50D sind schon gewaltig. Nicht nur im Gesamtbereich sondern auch bei der Qualität im höheren Bereichen. Ich freu mich jetzt schon auf den ersten Einsatz im Theater. Da müssten sich für mich ja ungeahnte Möglichkeiten auftun 🙂

EOS 5d MKIII 12800 ISO

ISO 12800

ISO 25.600

Speziell im Theater werde ich auch den Silent-Mode des Auslösers gerne nutzen. Er verlangsamt zwar die mögliche Bildfrequenz, reduziert aber auch das Auslösegeräusch erheblich. Die Zuschauer in meiner Nähe werden es mir sicherlich danken 🙂

Eine „Spielerei“ musste ich natürlich auch noch ausprobieren, nachdem ich in der Bedienungsanleitung davon gelesen hatte. HDR-Fotos automatisch in  verschiedenen Modi von der Kamera generiert, und bei entsprechend genügend Licht sogar mit Freihandaufnahmen ( mehrere Fotos in Serie). Und siehe da es funktioniert! Beispielfotos nachfolgend:

normale Belichtung

HDR Standard

HDR Markant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ach ja, mit dem Schärfepunkt zu arbeiten, wie früher beim Kleinbildfilm, ist auch eine lang vermisste gestalterische Möglichkeit..

Wie Ihr sicher schon vermutet ist mein erster Eindruck sehr positiv! Ein professionelles, zuverlässiges Gerät mit hervorragenden technologischen Fähigkeiten. Zusammen mit dem 24-105/4 L und dem 70-200/2.8 L habe ich nun m.E. sehr gutes Handwerkszeug 🙂

 
 

 

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